In einer Studie von Ofcom wurde aktuell veröffentlicht, dass die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen den Unterschied zwischen der von Google geschalteten Werbung und den „echten“ Suchergebnissen nicht kennt. Google, bzw. die Holding Alphabet finanziert sich über die Werbung, daher ist dies den meisten Verbraucherschützern ein Dorn im Auge, wenn es um die Frage nach Transparenz geht.

Das Magazin „The Verge“ von Vox Media hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht, der beschreibt, wie das Surfverhalten bei den meisten Teenagern, in Bezug auf Ergebnisrelevanz, aussieht. Die Studie zeigt, dass nur ein Drittel der 12- bis 15-Jährigen den Unterschied erkannten, bei den 8- bis 11-Jährigen belief sich die Rate auf 16%.

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Nicht immer alle Suchergebnisse sind auch „echte“ Treffer, sondern oft nur Werbung (Screenshot Google/Blitzfänger)

Diese Form der Werbung ist per se erstmal nichts Schlechtes, sondern bedarf vielmehr der Aufklärung. Gerade im speziellen Fall bei Kindern und Jugendlichen ist deutlich erkennbar, dass hier noch jede Menge Aufklärungsarbeit innerhalb der neuen Medien zu leisten ist.

Interessant dürfte auch die Tatsache sein, dass mehr als die Hälfte der 12- 15-Jährigen die Video-Plattform YouTube dem TV vorzieht. 53% der Befragten wussten aber nicht, dass die sogenannten „Vlogger“(Video Blogger) mit hohem Bekanntheitsgrad auch von Unternehmen bezahlt werden, wenn sie Produkte bewerben. Nicht nur bei YouTube, sondern auch bei anderen sozialen Medien, allen vorweg Instagram ist dieses Modell weit verbreitet.