Wir sind neulich über einen Artikel des Designers Loucas Papantonious gestoßen, der auf medium.com einen Artikel darüber verfasst hat, warum ein Styleguide eine Notwendigkeit ist. In der heutigen Zeit erlebt man es immer öfter, Kunden verstehen nicht immer den Sinn und Zweck eines Styleguides, wozu er dienlich ist und warum es so wichtig ist, trotz Budgetvorgaben nicht am falschen Ende zu sparen.

Herr Papantonious zeigt im Wesentlichen vier schlagkräftige Argumente auf, die nicht nur die Funktionen eines Style-Guides beschreiben, sondern auch vielmehr tiefer gehen – nämlich an die Wurzel des Designprozesses. Die Entwicklung ausgefallener Ideen baut nacheinander auf bisherige Strukturen auf, je größer die Bandbreite, desto mehr Punkte gibt es, die zu beachten sind.

Konsistenz und Kohärenz sicherstellen

Alle notwendigen Informationen wie z.B. Schriftarten, Farben oder andere Komponenten an einem Ort gesammelt zu haben, verschafft den Designern einen enormen Vorteil. Die ganzheitliche Betrachtung fällt somit einfacher und gibt den notwendigen Feinschliff.

Zeit- und Geldersparnis durch Workflow-Optimierungen

Mock-Ups und andere Grafikarbeiten werden durch Styleguides enorm beschleunigt und entlastet den Designprozess. Niemand wird festgelegte Farben oder Komponenten nochmal neu definieren müssen, steigt die Produktivität der Kreation, sinken in der Regel die Kosten für den Kunden.

Die Kommunikation vereinfachen

Eine einheitliche Sprache wird die Kommunikation und natürlich auch den Workflow vereinfachen. Der Autor spricht hier im Speziellen von der Kommunikation innerhalb des Teams, aber auch wir haben verstanden, dass es sehr wichtig ist, mit dem Kunden auf einer gemeinsam definierten Basis zu kommunizieren.

Ein zukunftsorientiertes Fundament

Ein Styleguide ist nicht in Stein gemeißelt, das sagt das Wort selbst – eine Gestaltungsrichtlinie ist ein dynamischer Prozess, der mit der Zeit wächst und sich verändern darf. Dieser Punkt ist uns sehr wichtig, nur weil etwas für eine lange Zeit Bestand hat, heißt es nicht, dass eine Veränderung oder Ergänzung schlecht ist – ganz im Gegenteil!

Wir haben uns die Freitheit genommen und den von Loucas Papantonious geschriebenen Artikel kommentiert und aus unserer Sicht hier und da ergänzt. Wir können die verschiedenen Punkte unterschreiben, als kreativer Part in einer beidseitigen Kommunikation sind gewisse Regeln und Richtlinien für beide Parteien mehr als sinnvoll.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder möchten auch einen passenden Styleguide? Sprechen Sie uns gerne an – wir sind für Sie da!

Bildquelle: medium.com